Über Rheuma

Axiale Spondyloarthritis (axiale SpA)



Als axiale Spondyloarthritis wird eine Gruppe entzündlich rheumatischer Erkrankungen mit hauptsächlicher Beteiligung des Achsenskelettes (Sakroiliakalgelenke, Wirbelsäule) und der Sehnenansätze (Enthesien) zusammengefasst. Hauptvertreter ist die ankylosierende Spondylitis (Wirbelkörperentzündung), Nebenvertreter ist die nicht röntgenologische axiale Spondyloarthritis (nr-axSpA); auch Begleiterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, CED) gehören dazu.
Die Krankheitshäufigkeit wird zwischen 0,6-2 % angegeben. Ein Problem ist die oft erst späte Diagnosestellung. Männer sind häufiger und schwerer betroffen als Frauen. Der Erkrankungsbeginn liegt zwischen der 3. und 4. Lebensdekade. Die genaue Ursache ist bis heute nicht geklärt. Unterschiedliche Auslöser sind an der Entstehung beteiligt. Einer dieser Faktoren ist die erbliche Veranlagung. Rund 90 % der Erkrankten weisen ein typisches genetisches Merkmal auf – das sogenannte HLA B27 – welches sich auf der Oberfläche aller Körperzellen befindet und die Erkrankung zu begünstigen scheint. Außer der erblichen Veranlagung werden auch Infektionen der Harnwege und des Darmtraktes als mögliche Ursachen vermutet.

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